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Hintergrundinfos

Generell gilt, dass Igel auch in Städten in der Regel sehr gut allein zurechtkommen, sofern das Umfeld halbwegs naturbelassen und damit auch nahrungsreich ist. Dennoch kann es vorkommen, das sie auf menschliche Hilfe angewiesen sind.

 

Die größte Gefahr geht für Igel in Städten nach wie vor vom Straßenverkehr sowie mittlerweile leider auch von Mährobotern in den Gärten aus. Insofern sollten ihr einen Igel im Prinzip nur dann auflesen, wenn er sich auf Straßen verirrt und damit offensichtlich in Gefahr befindet.

Wenn ihr also einen offenbar desorientierten, verirrten und damit hilfsbedürftigen Igel auffindend von dem ihr annehmet, dass er auf der Suche nach einem Unterschlupf und/oder Winterquartier (ab ca. Oktober) ist, dann könnt ihr ihn gerne bei uns abgeben. Wir kümmern uns nach bestem Wissen und Gewissen um das Tier.

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Das richtige Futter

Igel fressen am liebsten Insekten, Würmer, Spinnen etc., sie sind nachtaktiv und legen bei der Futter- bzw. Partnersuche verhältnismäßig lange Strecken zurück. Wir füttern ganzjährig: nicht nur die Igel, sondern auch Vögel, Eichhörnchen & Co.

 

Igel, die sich in unserer Obhut befinden, werden regelmäßig mit handelsüblichem Katzenfutter ernährt. Das nehmen sie gut an und die Tiere werden mit allen notwendigen Inhaltsstoffen versorgt.

Große Gefahr durch Mähroboter

Ein Riesenproblem für Igel sind leider mittlerweile Mähroboter: Igel ducken sich bei herannahender Gefahr bzw. rollen sich zusammen. Geschieht dies bei einem Mähroboter, so können die Tiere verletzt, verstümmelt oder gar getötet werden.

 

Daher sollten Mähroboter nur tagsüber laufen. Wir haben z.B. derzeit einen Igel, dem ein Pfote fehlt. Es gibt Mähroboter mit Technologien und/oder Vorrichtungen, die dies verhindern. Daher sollte man sich vor dem Kauf eines solchen Geräts genau informieren.

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der Igelfreundliche Garten

Wenn ihr möchtet, dass sich Igel in Eurem Garten wohlfühlen, so ist es ratsam, den Garten nicht kaputtzupflegen. Laub, abgefallene Äste, Komposthaufen, verwilderte und „unaufgeräumte“ Ecken im Garten, kleine Wiesen und Staudenansammlungen etc. bieten ihnen Nahrung und Unterschlupf.

Unsere Erfahrung ist: wenn man den Garten im Großen und Ganzen sich selbst überlässt und nur das Nötigste macht, finden sich die Natur und damit auch Igel & Co. von selbst ein. Im Internet finden sich dazu unzählige fundierte Ratschläge und Hinweise